Wissenswertes über den
Volleyball-Wahnsinn!
Als im Jahre 1896 der Lehrer William G. Morgan im Städtchen Holyoke Massachusetts (USA) seine Schüler als Ausgleichsport mit einer Basketballblase über ein etwa zwei Meter hohes Netz spielen lies, da hätte er sich nicht träumen lassen, dass er damit eine neue Sportart erfunden hatte, die Jahrzehnte später die populärste Sportart der Welt sein sollte.
Die Grundelemente des neuen Spiels, das er Minoette nannte, hat er dem Deutschen "Faustball" entlehnt, allerdings mit erhebliche modifiziertem Regelwerk. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus das heutige "Volleyball", das von Dr. a. T. Halsstead, einem Lehrer am Springfield College, wo auch des Basketballspiel entwickelt wurde, seinen Namen daher bekam, weil der Ball ständig im Flug (volley) gehalten werden musste.
Erst 1913 wurde der neue Sport auch nach Europa gebracht. 1914 spielte man erstmals in England Volleyball, 1917 in Frankreich. Während des ersten Weltkrieges sorgten vor allem amerikanische Soldaten für die Verbreitung, später die CVJM-Schulen. In den beginnenden 20-er Jahren breitete sich Volleyball vor allem in Polen, der Tschechoslowakei, in den baltischen Staaten und in der Sowjetunion aus. Die Populärität wuchs ständig.
1922 wurden in den USA die ersten offiziellen Wettbewerbe durchgeführt und bereits für die Olympischen Spiele 1924 wurde Volleyball erstmals als olympische Disziplin vorgeschlagen. Es fehlte aber noch die Unterstützung. Volleyball war zu diesem Zeitpunkt noch eher ein Freizeit- und Erholungssport, als der er ja auch anfangs gedacht war, als ein Leistungsport. Ein einheitliches Regelwerk gab es noch nicht.
